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FIRMEN-CHRONOLOGIE


August Ludwig Hasbach

1.10.1876
Ludwig Bloch und August Ludwig Hasbach, "Buch- und Antiquarhändler" in Wien, gründen eine Buchhandlung mit dem Sitz in Wien I., Kärntnerstr. 38, dem Kärntner Hof. Dieser war ein im Jahre 1875 von Architekt Otto Thienemann errichtetes ausgedehntes Gebäude (begrenzt durch Führichgasse, Tegetthoffstraße) mit einem großen, wirkungsvoll dekorierten Durchgang, dem sog. Kärntnerhof-Basar, der mit Glas eingedeckt war und zahlreiche Geschäftsläden beherbergte.



14.7.1884
Bloch scheidet aus der Firma aus, August Ludwig Hasbach ist Alleininhaber.



Änderung Firmenname

1.11.1888
D. L. Bambam tritt in die Firma als Teilhaber ein, der Firmenname wird in "Hasbach & Bambam" geändert.



1.2.1890
Bambam zieht sich wegen Krankheit zurück, seit 25.2.1890 lautet der Firmenname "A. L. Hasbach".



1909 - 1910 wird der Kärntnerhof abgetragen und durch einen Neubau, das Hotel Astoria ersetzt. Die Buchhandlung Hasbach übersiedelt am:

12.2.1911
nach Wien I., Schulerstraße 18

A. L. Hasbach

1.1.1914
Der langjährige Antiquariatsleiter der Buchhandlung Deuticke, Carl Borufka, damals 38 Jahre alt, erwirbt die Buchhandlung von Aug. Ludw. Hasbach. Die Buchhandlung wird zunächst hauptsächlich als Antiquariat betrieben, wichtiger Vertriebszweig ist auch der Schulbuchhandel.



1.9.1925
Die Firma wird duch ein zweites Geschäftslokal in Wien I., Wollzeile 9 erweitert.



1934
wird das Lokal in der Schulerstraße 18 aufgelassen und übersiedelt in die viel stärker frequentierte Wollzeile 29, wo der Laden der Antiquariatsfirma J. J. Plaschka erworben wird.



2.9.1944
Carl Borufka stirbt nach längerer Krankheit. Während des Krieges wird der Betrieb nur durch Mithilfe der Familienmitglieder aufrecht erhalten, da fast alle Mitarbeiter zur deutschen Wehrmacht eingezogen sind. Das Geschäft in Wollzeile 29 muß gesperrt werden.



5.11.1944
Das Lokal Wollzeile 29 wird durch Bomben stark beschädigt.



BUCHHANDLUNG A. L. HASBACH ANTIQUARIAT
BUCHHANDLUNG A. L. HASBACH ANTIQUARIAT

1944 - 1945
Der Betrieb wird in der Wollzeile Nr. 9 von Hermine Borufka, der Witwe Carl B's, unterstützt von ihrem Sohn Fritz B., notdürftig weitergeführt. Der zweite Sohn, Herbert B., ist zur deutschen Wehrmacht eingerückt und gerät im Juli 1944 an der Invasionsfront in britische Gefangenschaft. Im März 1945 stirbt Fritz B. im Konzentrationslager Mauthausen.



Juni 1946
Herbert B. kehrt nach 2 Jahren Gefangenschaft nach Wien zurück. Einige der alten Mitarbeiter sind wieder in der Firma tätig.



1947
Das Geschäftslokal in Wollzeile 29 wird neu aufgebaut und nimmt den Betrieb wieder auf.



1951
Herbert B. hat inzwischen seine buchhändlerische Ausbildung abgeschlossen, ebenso das Studium der Sprachwissenschaften an den Universitäten von Wien und Liverpool, er übernimmt voll die Leitung des Betriebes.

In den folgenden Jahren geht der Wiederaufbau des Gesamtunternehmens rasch vor sich. Alte Geschäftsverbindungen werden fortgeführt, neue im In- und Ausland angeknüpft. Das Unternehmen ist jetzt in vier wesentlichen Bereichen tätig.

  1. Allgemeines und wissenschaftliches Sortiment
  2. Antiquariat
  3. Instituts- und Bibliothekslieferungen
  4. Schulbuchhandel


1963
Das Geschäftslokal in Wollzeile 9 wird total umgebaut und modernisiert.



BUCHHANDLUNG A. L. HASBACH ANTIQUARIAT

1976
Umbau und Modernisierung in Wollzeile 29, Erweiterung der Verkaufsfläche auf ca. das Dreifache.



1976
100-Jahr Feier des Unternehmens: H.C. Artmann liest aus seinen Werken



1977
Neuerlicher Umbau des Geschäftslokals auf Wollzeile 9